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Mohnregion und Mohnkino

Ziel und Kurzbeschreibung
Die Mohnfelder in Germerode sind ein Alleinstellungsmerkmal der Region und inzwischen bundesweit bekannt. Die enormen Besucherzahlen sprechen deutlich für den Ausbau und die Weiterentwicklung des Mohnprojektes im Werra-Meißner-Kreis. Ziel ist, die Wirtschaft zu stärken und die Direktvermarktung regionaler Produkte zu fördern.

Im Jahr 2010 wurde erstmals in Meißner-Germerode auf 1 Hektar Ackerfläche der sogenannte Kultur-oder Küchenmohn angebaut. Die rosaviolette Blütenpracht lockte schon im ersten Anbaujahr deutlich mehr Besucher an als man erwartet hatte. Die Besucher können auf angelegten Pfaden direkt durch die Mohnfelder wandern und die Farbenpracht hautnah erleben. In den folgenden Jahren wurde die Anbaufläche jährlich vergrößert (14 Hektar in 2016) und auch die Besucherzahlen sind stetig gestiegen. In 2013 konnte eine alte Feldscheune zur „Mohntenne“ umgebaut und als Mohnfeldcafe eröffnet werden. Neben der Mohntenne gibt es das „Mohnlädchen“ am Parkplatz. Hier findet sich ein Infopunkt zum Mohn sowie zu weiteren Sehenswürdigkeiten der Region und es können Mohnprodukte sowie weitere Produkte aus der Region erworben werden.

Es wird nun angestrebt, den Mohnanbau auf weitere Bereiche im Werra-Meißner-Kreis auszudehnen und mit dem gesamten Werra-Meißner-Kreis als Mohnregion zu werben. Der Ringgau bietet sich mit seiner Lage hierfür sehr an, die ortsansässigen Land- und Gastwirte haben bereits großes Interesse zum Mohnanbau signalisiert. Hier muss vor Ort die entsprechende Infrastruktur geschaffen werden, um die Besucher zu empfangen und zu leiten. Wegweiser, Infotafeln, Mobiliar müssen angeschafft und aufgestellt werden.

Darüber hinaus soll ein Imagefilm über die Mohnfelder und weitere Besonderheiten der Region erstellt werden. Die Fimvorführungen finden im neu einzurichtenden Mohnkino statt. Eine Räumlichkeit ist schon gefunden: ein alter Dreschschuppen am Ortseingang von Germerode soll als Mohnkino umgestaltet werden. Ebenfalls müssen Vermarktungsstrukturen entwickelt werden, um den geernteten Mohn in der Region zu vertreiben und eine regionale Wertschöpfung durch die Mohnprodukte zu erzielen.

Projektbeteiligte
Geo-Naturpark Frau-Holle-Land

Laufzeit
2016 bis 2018. Das Projekt wird eigenständig fortgeführt.

Hinweis
Dieses Projekt wird in allen, möglichen, Belangen inklusiv umgesetzt (s. Masterplan Inklusion, 2013)

Träger
Werra-Meißner-Kreis, FB 8

Ansprechpartner
Geo-Naturpark Frau-Holle-Land
Marco Lenarduzzi
Niederhoner Str. 54
37269 Eschwege
Servicetelefon: 05651 992330

Weitere Informationen unter: www.naturparkfrauholle.land/startseite/

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